Aufwuchs für die Truppe!

 

Menschen möchten etwas mit ihrem Tun bewirken, Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen, auch ohne Beorderung!

Eine Gelegenheit, Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Bundeswehr einzubringen, bietet die ,,Allgemeine Streitkräftegemeinsame Soldatische Ausbildung‘‘, kurz ASSA. In dieser stark verkürzten Grundausbildung lernen die zusammengewürfelten Teilnehmer vom ersten Tag an militärische Grundfertigkeiten, und was es wahrlich bedeutet, täglich wehr- und einsatzbereit zu sein.

Wer will – der kann!

Die Zivilisten, größtenteils Spitzenpersonal aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen, sind sich schnell einig: ob Formaldienst, Ausbildung an der Waffe oder Wachausbildung – es geht oftmals nicht nur irgendwie, sondern doch ganz gut. Woran mag das liegen? Ein Schlüssel ist sicherlich die zu Beginn eingeforderte Kameradschaft, welche sich im Laufe des Lehrgangs festigt. Menschen gereiften Alters, Männer wie Frauen mit verschiedenen Vorausaussetzungen, lernen nicht nur viel über die Bundeswehr, sondern auch über sich selber kennen. Diese gewonnene Stärke und das Bewusstsein, die neu erlernten Fähig- und Fertigkeiten – gepaart mit dem eigenen, mitgebrachten Handwerkzeug ergibt eine wertvolle Kiste für die Bundeswehr mit der Aufschrift: ,,für den Heimatschutz‘‘. 

In zwei Modulen a´ 10 Ausbildungstagen wird der Lehrgang innerhalb von zwei Jahren absolviert. Nicht nur die gemachten Erfahrungen seitens der Teilnehmer selber, auch jene der Ausbilder sind so besonders wie der Lehrgang selber:

,,Es sind wahnsinnig interessante Persönlichkeiten als Teilnehmende, die sich zum Großteil unter Nutzung ihrer Urlaubstage engagieren. Sie sind ungemein wissbegierig und lernwillig, und empfinden ein hohes Maß an Dankbarkeit gegenüber den Ausbildern.‘‘
(Sebastian Schmidt, Hauptmann, Ausbilder)

Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrganges erreichen die Reservisten die Qualifikation ,,Soldat Streitkräfte‘‘. Ein spannender Lehrgang – mit spannenden Persönlichkeiten.